Bitcoin‑Halvings: Warum sie für Knappheit und Preis wichtig sind
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Wie erzeugt man digitale Knappheit? Bitcoin hat dieses Rätsel gelöst, indem automatische Angebotskürzungen direkt im Code verankert wurden. Alle vier Jahre reduziert ein Ereignis, das als Bitcoin-Halving bekannt ist, die Ausgabe neuer Bitcoin um genau 50 % – und in der Vergangenheit gingen diese Ereignisse oft deutlichen Kursanstiegen voraus.
Diese programmierte Knappheit unterscheidet Bitcoin von traditionellen Fiat-Währungen, deren Geldmenge von Zentralbanken prinzipiell unbegrenzt erhöht werden kann. Der feste Emissionsplan von Bitcoin sorgt für eine vorhersehbare Deflation, die das Interesse von Anlegern weckt, die Alternativen zu inflationären Währungssystemen suchen.
Aber was passiert während eines Halvings genau und wie funktioniert dieser Mechanismus? Die Antwort liegt im Mining-System von Bitcoin und in den Blockbelohnungen, die das Netzwerk absichern. Diese automatisierten Prozesse sind in die Blockchainarchitektur integriert wie in unserem Artikel „Bitcoin‑Blockchain erklärt“ ausführlich beschrieben – und schaffen eine Geldpolitik, wie es sie nie zuvor gegeben hat.
Das Wichtigste in Kürze:
Bitcoin Halvings finden etwa alle vier Jahre statt und halbieren automatisch die Blockbelohnungen. Dies erzeugt programmierte Knappheit, im Gegensatz zu traditionellen Währungen.
Alle vier abgeschlossenen Halving‑Zyklen (2012, 2016, 2020 und 2024) gingen erheblichen Kursrallys voraus; Zeitpunkt und Ausmaß variierten allerdings je nach Marktumfeld.
Halvings treiben die Entwicklung der Miningbranche durch Konsolidierung, Effizienzsteigerungen und die Verlagerung in Regionen mit günstigeren Energiequellen voran.
Bitcoins Stock-to-Flow-Verhältnis beträgt rund 120 Jahre und macht es rechnerisch knapper als Gold (59 Jahre) – die Knappheit nimmt mit jedem Halving zu.