Bitcoin‑Angebot und Knappheit: Warum ein begrenztes Angebot wichtig ist
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Geld ohne Knappheit verliert seinen Wert. Bitcoin hat dieses Prinzip in seine Grundstruktur integriert, indem eine absolute Obergrenze von 21 Millionen Coins direkt im Code festgelegt wurde – und schuf damit die erste Form von Geld mit mathematisch garantierter Knappheit, die keine Regierung, Zentralbank oder Behörde außer Kraft setzen kann.
Diese programmierte Knappheit unterscheidet Bitcoin von jedem anderen Währungssystem in der Geschichte der Menschheit. Der feste Zeitplan von Bitcoin sorgt für eine vorhersehbare Deflation und zieht Investoren an, die nach Alternativen zu inflationären Fiat-Währungen und klassischen Wertspeichern wie Gold und Silber suchen.
Was macht diese programmierte Knappheit so wirkungsvoll – und wie funktioniert sie eigentlich? Die Antwort liegt in Bitcoins revolutionärem Ansatz für digitales Eigentum und automatisierte Angebotssteuerung. Wie in unserem Artikel „Bitcoin-Blockchain erklärt“ ausführlich beschrieben, sind diese Prozesse fest in der Architektur der Blockchain verankert und bilden eine Geldpolitik, wie es sie zuvor noch nie gegeben hat.
Das Wichtigste in Kürze:
Die Obergrenze von 21 Millionen Bitcoin schafft erstmals mathematisch garantierte Knappheit im digitalen Geld und unterscheidet Bitcoin grundlegend von Fiat-Währungen, die unbegrenzt gedruckt werden können.
Der Halving‑Mechanismus reduziert etwa alle vier Jahre automatisch die Blockbelohnung und senkt damit systematisch die Inflationsrate von Bitcoin von über 50 % in den Anfangsjahren auf heute weniger als 1 %.
Über 94 % des gesamten Bitcoin-Angebots wurden bereits geschürft. Damit bleiben nur noch 1,09 Millionen Bitcoin, die über die nächsten 116 Jahre ausgegeben werden – was die Knappheit zusätzlich verstärkt.